Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein wirksames und in vielen Teilen der Welt etabliertes Heilverfahren.
In der TCM werden Erkrankungen nach Jahreszeiten, sogenannten Wandlungsphasen eingeteilt. Diesen werden jetzt Meridiane, Emotionen, Geschmacksrichtungen, Ernährungs- und auch Charaktergewohnheiten zugeordnet.  Typische Emotionen sind zum Beispiel, Angst, Traurigkeit, Ärger/Wut, Freude, Kummer aber auch das Grübeln und Zweifeln.  Auch die Zähne des Menschen lassen sich dem Meridiansystem zuordnen. So können Wechselwirkungen von Zähnen und Meridianen behandelt werden.

Odonton
Die Zähne gehören zu den bedeutendsten Teilsystemen innerhalb eines Netzwerks selbst regulativ arbeitender Teilbereiche des Organismus. Zähne und ihr zugehöriger Zahnhalteapparat (= Odonton) haben eine Beziehung zu körperlichen Strukturen und Organen.
Reinhold Voll hat den Begriff des Odontons geprägt und die direkten und engen Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Odontonen und den verschiedenen Bereichen des Körpers identifiziert. Dabei sind Interaktionen und positive wie negative Beeinflussungen im Sinne einer Fernwirkung in beiden Richtungen möglich:
Ein gestörtes Organ kann sich pathologisch auf das zugehörige Odonton auswirken und umgekehrt kann ein kranker Zahn oder sein Zahnhalteapparat das mit ihm korrelierende Organ stören. Klicken Sie auf das Bild, um die Zahnkorrespondenzen nach Berücksichtigung der Bezüge nach Bahr-Schmid, Voll-Kramer und die Erkenntnisse der TCM zu sehen

Außerdem hat jeder Zahn einen assoziierten Körperakupunkturpunkt, der auch am Ohr auffindbar ist. Diese Punkte dienen diagnostischen und therapeutischen Zwecken, sowie der Identifikation von Zahnstörfeldern.